August 26, 2026 - August 28, 2026 (All Day)
**Verhärtung, Vergeltung, Verlust. Oder beginnt genau hier etwas Neues?**
Wie sähe eine großzügige Gesellschaft aus?
Die Utopie-Konferenz 2026 spürt demokratischer Großzügigkeit nach, in einer Zeit, in der alles gegen sie zu sprechen scheint. Was wird möglich, wenn Menschen mehr geben, mehr wagen, mehr offenlassen, als sich rechnet? Und was, wenn eine Gesellschaft ihre Spielregeln danach baut?
Für die fünfte Utopie-Konferenz schafft die Leuphana Universität Platz für 1.000 Teilnehmende. **Willkommen sind Studierende und Bürger:innen aus Deutschland, Österreich, der Schweiz und darüber hinaus.**
Drei Tage, die ausloten, wie weit das Entgegenkommen reichen kann.
Zum Herzstück der Konferenz gehört der intensive Austausch. In den Werkstätten arbeiten feste Gruppen über drei Tage an Realutopien, die es bereits gibt und die größer werden wollen: vom Grunderbe über digitale Gemeingüter bis zu einer Justiz, die Täter:innen und Opfer nicht auf die schlimmste Tat reduziert.
Reinhard Kahl lädt zum [Atelier „Die Bildung der Bildung"](https://www.leuphana.de/portale/utopie-konferenz/die-bildung-der-bildung.html) ein und versammelt Praktiker:innen und Denker:innen einer großzügigen Schule: unter anderem den Neurodiversitätsforscher André Frank Zimpel und die Schulleiter:innen Bianca Freudenberg-Rehhage, Stefan Ruppaner und Björn Lengwenus.
Die „Lange Nacht der Utopien" ist das Festival in der Konferenz: Der Campus öffnet sich für die Stadt, und zwischen Bühnen, Lagerfeuern und langen Tischen geht es um die Praxis der Großzügigkeit, um Menschen, Orte und Initiativen, die Entgegenkommen heute schon erproben. Mit dabei sind unter anderem Tina und Max Uthoff, Raúl Aguayo-Krauthausen, Ole Liebl, Fabian Grischkat und Baro Gabbert.
Und die vielleicht größte Überraschung sind die FUNKEN: Beiträge der Teilnehmenden selbst. Sie zeigen auf der Konferenz, wo Großzügigkeit längst praktiziert wird. Den Auftakt machen die Schriftstellerin Şeyda Kurt und die KI-Pionierin Léa Steinacker: Sie tasten sich an die Großzügigkeit heran. Und gleich zur Eröffnung bringt die Kompanie Sasha Waltz & Guests die Konferenz zum Tanzen: mit Szenen aus „In C", auf der Bühne und danach auf dem Campus, zum Mitmachen.\
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Im Libeskind-Auditorium und in den Denkräumen geht es um Großzügigkeit in Zeiten der Verluste, um die Frage, ob wirklich zu wenig Geld da ist, und darum, was die Kunst des Entgegenkommens ausrichten kann, wenn alles reißt.
**Tickets unter:** [https://www.leuphana.de/portale/utopie-konferenz/konferenz-tickets.html#c892353](https://www.leuphana.de/portale/utopie-konferenz/konferenz-tickets.html#c892353)
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